Presseinfo der Stadt Frankfurt am Main: „So selbstverständlich wie der Strom aus der Steckdose“ - Wirtschaftsdezernent Frank besucht Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG)
Datum: 22.02.2012
(pia) Nach dem Wegzug des Bundesrechnungshofs, der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung sowie der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für Arbeit nach Bonn ist das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie mit circa 300 Beschäftigten eine der größten Arbeitsstätten des Bundes in Frankfurt. Stadtrat Markus Frank wurde auf die Behörde aufmerksam, als sie im Dezember bei der Auszeichnung der Besten im Handwerksnachwuchs den Bundessieger im Beruf des Feinwerkmechanikers stellte. Jetzt stattete er der Einrichtung einen Besuch ab.
„Die Nachfrage nach Geoinformationen hat in den letzten Jahren aufgrund der wachsenden Bedeutung von Anwendungen mit Raumbezug und der rasanten Entwicklung der modernen Informations- und Kommunikationstechnologien enorm zugenommen. Das ist ein sehr zukunftsorientierter Aufgabenbereich mit vielen Schnittstellen und mein Wunsch war geweckt, mehr Informationen sowohl über diese Verwaltungsbehörde des Bundes in unserer Stadt sowie über deren Tätigkeit zu erfahren“ bekundete der Wirtschaftsdezernent.
Zu den Aufgaben des BKG zählt die Bereitstellung geodätischer Referenzdaten und Geobasisdaten für Bundeseinrichtungen, Wirtschaft, Wissenschaft und Bürger. Dies bedeutet im Einzelnen die Aufbereitung, Aktualisierung und Bereitstellung von analogen und digitalen topographisch-kartographischen Informationen, die Fortentwicklung der dafür erforderlichen Verfahren und Methoden sowie die Bereitstellung und laufende Aktualisierung der geodätischen Referenznetze in Deutschland. Das BKG unterhält ein Geodatenzentrum, geodätische Observatorien und bildet in den Berufen Geomatiker und Feinwerkmechaniker aus.
Der Präsident des BKG, Hansjörg Kutterer, freute sich über das Interesse des Stadtrates und bot ihm einen Überblick über die Aufgaben der Bundesbehörde. „Um der Nachfrage mit bedarfsgerechter Qualität entsprechen zu können, setzt das BKG modernste geodätische und kartographische Technologien sowie hochleistungsfähige Informations- und Kommunikationstechniken ein. Wir sind durchaus daran interessiert, uns mit der Stadt Frankfurt auszutauschen und zu erkunden, wo wir gemeinsame Chancen und Möglichkeiten für die öffentliche Verwaltung sehen“, stellte der BKG-Präsident fest.
Seit 1950 residiert das BKG in der historischen Villa Mumm, einst Heim des Champagnerbarons Hermann Mumm von Schwarzenstein. Dieser einzigartige Ort diente auch schon als Filmkulisse für „Der Schattenmann“ mit Mario Adorf. „Auch hier sehe ich Potenzial für eine künftige Zusammenarbeit“, sagte mit einem Augenzwinkern der Wirtschaftsdezernent, der aus seinem Büro den Filmbeauftragten für die Stadt Frankfurt stellt. „Ich bin mir sicher, dass dieser Besuch die Grundlage für eine zukunftsorientierte Zusammenarbeit mit unserer Stadtverwaltung bilden wird.“
v.l.n.r.: Wirtschaftsdezernent Markus Frank, Hansjörg Kutterer, Präsident des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie, Bernd Richter, Abteilungsleiter Geoinformationswesen







© 2013 - Bundesamt für Kartographie und Geodäsie. Alle Rechte vorbehalten.