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Pressemitteilung: Bundesamt für Kartographie und Geodäsie erprobt Cloud Computing mit Geodaten

Datum: 16.03.2011

Das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) hat die Technologie des „Cloud Computing“ zur Verarbeitung von Geodaten in einem gemeinsamen Projekt mit den Firmen con terra GmbH und 52°North erprobt. Interessierte Landesvermessungseinrichtungen wurden in das Projekt mit einbezogen.

Beim Cloud Computing werden IT-Infrastruktur und Anwendungen über ein Netzwerk als Dienst zur Verfügung gestellt. Die nutzerspezifischen Verarbeitungsprozesse laufen in der „Cloud“ (Wolke), zu deren besonderen Möglichkeiten eine dynamische Leistungsanpassung an den wirklichen Bedarf zählt.

Bessere Ressourcennutzung

Ziel des BKG war es in dem Projekt, den aktuellen Entwicklungsstand beim Cloud Computing kennen zu lernen und erste konkrete Erfahrungen zu sammeln. Die Verarbeitung von Geodaten ist oft rechenintensiv. Um Lastspitzen abdecken zu können, bedarf es entsprechender IT-Ressourcen. Werden diese nicht kontinuierlich benötigt oder treten Lastspitzen zu unterschiedlichen Zeiten in verschiedenen Bereichen auf, bietet Cloud-Computing Lösungsansätze für ein optimiertes Ressourcenmanagement – extern in einer „Public Cloud“ oder in einer „Private Cloud“ innerhalb eigener Rechenzentren.

Erprobung am Beispiel

Im Projekt wurden die Potentiale einer Cloud-Infrastruktur, aber auch deren Anforderungen an Installation, Betrieb und Nutzung untersucht. Als praxisrelevantes Beispiel diente die Koordinatentransformation für das „Digitale Basis-Landschaftsmodell“ des „Amtlichen Topographisch-Kartographischen Informationssystems (ATKIS)“. An der erfolgreichen Erprobung eines Testsystems beteiligten sich alle Teilnehmer einschließlich der Interessenten aus den Bundesländern.

Neben der Untersuchung des dynamischen Verhaltens beim Eintreten unterschiedlicher Belastungen standen Fragen der Softwarearchitektur und ihrer Implementierung in der Cloud im Vordergrund der Projektarbeit. Für einen effizienten Einsatz wird die Anwendungssoftware einschließlich ihrer Lizenzmodelle künftig noch stärker auf die besonderen Eigenschaften des Cloud Computing ausgerichtet. Aktuelle Spitzenprodukte im Bereich der Geodatenverarbeitung bieten heute schon erste Möglichkeiten der Optimierung für eine Verwendung in Cloud-Architekturen.

 

Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.bkg.bund.de

 

Pressekontakt:

Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
Richard-Strauss-Allee 11
60598 Frankfurt am Main
E-Mail: mailbox@bkg.bund.de
Pressesprecherin: Hilke Heeren
Telefon: 069 6333 228
Fax: 069 6333 431
E-Mail: hilke.heeren@bkg.bund.de

 



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