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Abteilung Geoinformationswesen

Auf dieser Seite erhalten Sie eine kurze Zusammenfassung der Tätigkeitsbereiche und Organisationsstruktur der Abteilung Geoinformationswesen.
Ausführliche Beschreibungen zu Entwicklungsarbeiten, Produktion, Webdiensten und -anwendungen sowie Vertriebsaktivitäten finden Sie im Navigationsmenü unter den Punkten
Entwicklung, Produktion, Webdienste und Webanwendungen sowie GeoDatenVertrieb.



Aufgaben

Die Kernaufgaben der Abteilung Geoinformationswesen umfassen

  • die Versorgung der Bundeseinrichtungen mit analogen und digitalen topographisch-kartographischen Informationen,
  • die Beratung der Bundesregierung auf dem Gebiet des Geoinformationswesens und
  • die Wahrnehmung deutscher Interessen auf internationaler Ebene.

In enger Zusammenarbeit mit den Landesvermessungsbehörden werden topographische Informationen in Form 

  • digitaler Geobasisdaten verschiedener Auflösungsstufen, und
  • topographischer Kartenwerke verschiedener Maßstäbe

bereitgestellt, sowie die dafür erforderlichen Methoden und Verfahren unter Berücksichtigung aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse und Technologien fortentwickelt. 

Produkte

In der Abteilung Geoinformationswesen werden -neben anderen- die kleinmaßstäbigen ATKIS®-Produkte hergestellt. Dazu gehören insbesondere die Digitalen Landschaftsmodelle in den Maßstäben 1 : 250 000 und 1 : 1 000 000, die kleinmaßstäbigen Digitalen Topographischen Kartenwerke und die zugehörigen analogen Kartenwerke.


GeoDatenZentrum und GeoDatenVertrieb

Auf der Grundlage einer Verwaltungsvereinbarung mit den Bundesländern stellt das GeoDatenZentrum (GDZ) des Bundesamtes für Kartographie und Geodäsie (BKG) länderübergreifend und flächendeckend harmonisierte Geobasisdaten des Amtlichen Topographisch-Kartographischen Informationssystems (ATKIS®) bereit. Die Geobasisdaten werden zentral durch den GeoDatenVertrieb des BKG vermarktet. Über die Verfügbarkeit und Beschaffenheit der Daten informiert ein Metainformationssystem als zentraler Dienst der deutschen Landesvermessung. 


Berufsausbildung zur Geomatikerin / zum Geomatiker

Geodaten sind allgegenwärtig.

Wer eine Reise plant, informiert sich im Vorfeld ganz selbstverständlich mit Hilfe diverser Internetdienste, wie die Urlaubsregion in Karten oder Luftbildern aussieht. Der Routenplaner schlägt die kürzeste, schnellste oder landschaftlich reizvollste Strecke vor. Das Navigationssystem oder die Straßenkarte weisen den Weg. Wanderkarten und Stadtpläne helfen sich vor Ort zu orientieren.

Jenseits des Privatanwenders haben raumbezogende Daten sogar eine noch weitaus größere Bedeutung. In Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Verwaltung werden mit Hilfe von Geoinformationssystemen weitreichende Entscheidungen auf Grundlage von Geodaten getroffen.

Für die Erfassung, Verarbeitung und Visualisierung all dieser Daten ist der Geomatiker / die Geomatikerin zuständig. Die 3-jährige Berufsausbildung zur Geomatikerin / zum Geomatiker erfolgt mit moderner Technologie in einer zukunftsweisenden Branche.


Mitarbeit bei Internationalen Kooperationsprojekten

Die Abteilung Geoinformationswesen ist im Rahmen von EuroGeographics an Kooperationsprojekten beteiligt, die dem Aufbau und der Aktualisierung europaweiter und globaler topographisch-kartographischer Datenbanken dienen.

Der erste verfügbare länderübergreifende europäische Datensatz war die "EuroBoundaryMap". Hierbei koordiniert das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie die europaweite Produktion.

Auch beim Projekt "EuroDEM" - einem Geländemodell von mehr als 27 europäischen Ländern - ist das BKG für die Organisation, Datenfusion und Qualitätskontrolle zuständig.

Weitere Produkte mit Beteiligung des BKG sind die digitalen mittel- und kleinmaßstäbigen Kartenwerke EuroRegionalMap im Maßstab 1 : 250 000 und EuroGlobalMap im Maßstab 1 : 1 000 000.

Das Bundesamt beteiligt sich aktiv am Aufbau einer europäischen Geodateninfrastruktur (ESDI) im Rahmen der Initiative "INSPIRE" der EU-Kommission durch Mitwirkung in den ensprechenden Expertengruppen und begleitenden Entwicklungsprojekten. Experten des Hauses wirken weiterhin bei internationalen Normungsarbeiten im Bereich der Geoinformation mit sowie in Gremien der Vereinten Nationen zur Standardisierung geographischer Namen.  

Geschäftsstellen

Die Abteilung Geoinformationswesen betreut folgende Geschäftsstellen:

  • Arbeitsgruppe Automation in der Kartographie (AgA) der Arbeitsgemeinschaft der Vermessungsverwaltungen der Länder der Bundesrepublik Deutschland (AdV) und der Deutschen Geodätischen Kommission (DGK)
  • Ständiger Ausschuss für geographische Namen (StAGN)
  • Publikationsbüro der Assoziation European Spatial Data Research (EuroSDR, früher OEEPE). 
  • Interministerieller Ausschuss für Geoinformationswesen (IMAGI)

Organisation

Die Aufgaben der Abteilung Geoinformationswesen sind auf acht Referate verteilt

  • Grundsatzangelegenheiten
  • Supranationale Geoinformationssyteme
  • Nationale Geobasisdaten - Produktion
  • Geoinformationsprodukte - Produktion
  • Geodatenzentrum
  • Photogrammetrisch-fernerkundliche Informationsgewinnung
  • Geoinformationsprodukte - Entwicklung
  • Koordinierung GDI-DE



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